Huhuu. Das ist mein kleiner Blog. hier möchte ich Geschichten erzählen oder Bilder sprechen lassen. ♥
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"Wer andern gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken; wer gar zu viel auf andre baut, erwacht mit Schrecken."


Abschied

Es gibt so viele verschiedene Gefühle, die ein Mensch empfinden kann. Leid, Hass, Wut, Trauer, Schmerz, Freude, Liebe. Doch welches Gefühl, ist am intensivsten, wenn der Mensch Abschied nimmt. Abschied von seinen Liebsten, einen neuen Weg gehen, sterben. Beim Abschied empfinden wir so vieles. Gegensätzliche Gefühle, die wir vermischen, neu zusammenbauen und eigentlich neu benennen müssten. Für Manches finden wir aber nicht die richtigen Worte, die, die alles auf den Punkt bringen und das meinen, das wir sagen möchten. Wir hassen den Grund, der verantwortlich für den Abschied ist. Wir freuen uns auf die Zukunft, die wir womöglich haben werden. Wir genießen die letzte Umarmung, nehmen ein letztes Mal den Geruch, den Klang der Stimme und die Charakterzüge wahr. Nur um dann zu verschwinden. Verschwinden aus dem Leben eines anderen, das wir durcheinander und durchwühlt haben. Genau so lassen wir es stehen und hoffen auf Veränderung. Aus Besserung. Auf den Sonnenschein nach einem langen Gewitter. Abschied. Ja, Abschied kann schmerzhaft sein. Aber wenn der Mensch nicht loslässt, wird er sich nie ändern.

Ich liebe dich unendlich. 

Marmeladenglasmomente.

Manchmal wollen wir Momente festhalten. Sie ganz heimlich wegstecken, wenn es gerade keiner merkt.  Wir fürchten einer könnte es lächerlich finden. Angst. Angst, ist das Gefühl, dass uns ständig verfolgt. Uns vor Dingen abhält, die wir gerne täten. Für die wir all’ unsren Mut zusammenraffen würden. Doch dann sehen wir wieder die Angst, die Angst alles zu verlieren durch einen winzigen Fehler. Doch trotzallem geben wir diesen Wunsch nicht auf. Den Schimmer Hoffnung, doch einmal einen Moment weg stecken zu dürfen. Nur um ihn dann wieder auszupacken, wenn einem alles über den Kopf wächst. Denn genau dann, wenn wir die Gefühle, die wir in diesem einen Moment hatten, brauchen, wollen sie einfach nicht aus ihrem Versteck kriechen. Und wir versinken. Tief, tief. In unser leeres Marmeladenglas, indem wir einen Moment festzuhalten glaubten. Alles verschwunden, die Marmeladenglasmomente.